Archive for May, 2014

Letzte Exkursion mit der VS Reiterndorf

Heute morgen machten wir (Martina & Magdalena) uns zum letzten Mal in diesem Projekt auf den Weg ins wunderschöne Salzkammergut nach Bad Ischl. Es regnete und regnete und wir hofften, dass der vorhergesagte Starkregen ausblieb und wir uns mit der 4. Klasse und Martina Zierler doch noch auf die Suche nach Feuersalamandern machen können.

Der Wettergott hat uns verschont und bei leichtem Nieselregen und 11°C (perfektes Salamanderwetter!) machten wir uns auf den Weg in Richtung Rettenbachklamm. Diesmal sahen wir uns die andere Seite des Waldstückes genauer an. Die Kinder schwärmten aus und schon nach wenigen Minuten fand ein Mädchen den ersten juvenilen Feuersalamander mit sehr viel Gelbanteil. Er wurde auch gleich “Yellow” getauft und wog zarte 9,6 g.

Yellow hat es auf der Waage doch nicht so gut gefallen...

Ein paar Meter weiter wurde auch schon das nächste Feuersalamanderweibchen gesichtet. Die Kinder sind wirklich schon Profis, denn sie meldeten uns ganz ruhig einen Feuersalamanderfund nach dem anderen und trugen diese dann, natürlich mit Handschuhen, zu uns zur Messstation. Das Geschlecht bestimmten die Kinder natürlich selbst und auch die Gewichtsschätzungen waren schon sehr präzise. Neben Yellow hüpfte dann noch ein großer Grasfrosch am Waldboden herum. Dieser war neben seinem entfernt verwandten gelbgefleckten Vetter aber eher unscheinbar und den Kindern nur einen kurzen Seitenblick wert.

Da hat jemand Gefallen an dem Regenschirm gefunden!

Wiege- und Messstation auf einem moosigen Stein.

Die Suche ging weiter und insgesamt fanden wir 12 Feuersalamander: 2 Juvenile, 2 Weibchen  und 8 Männchen. Nur einer wurde von uns Salamanderforschern gefunden, die restlichen 11 sahen alle die Kinder mit ihrem geschultem Salamanderblick. Die Maße der Salamander waren beeindruckend: die Männchen wogen alle zwischen 30 und 45 g, die Weibchen über 50 g. Ein Männchen wurde auch abgemessen und kam auf stattliche 20 cm Länge!

Ich versteck mich mal lieber schnell bevor ich auch noch auf die Waage muss!

Die Bad Ischler Salamander sind anscheinend überdurchschnittlich groß und machen schon den spanischen Salamandern Konkurrenz! So wie es aussieht gibt es in dieser Gegend genügend zu fressen und alle anderen Bedingungen sind auch optimal. Die Feuersalamander, die bei uns in Salzburg gefunden werden, sind im Durchschnitt leichter und alleine vom Aussehen zarter und kleiner. Zum Schluss besuchten wir noch die sehr beeindruckende Quelle, die wie aus dem Nichts aus dem Waldboden zu kommen scheint und die Bäume umspült.

Es war ein sehr erfolgreicher Vormittag und das nasse Wetter hat uns allen nichts ausgemacht, zu groß war die Freude über die vielen gesunden Salamander! Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns schließlich von unserer Salamanderschule Reiterndorf, denn unser Projekt endet ja im August. Wir werden uns aber alle noch einmal beim Abschlussfest im Juli wiedersehen! Darauf freuen wir uns schon!

Vielen Dank an Christa Stögner, Martina Zierler, die 4. Klasse und die gesamte Volksschule, ihr wart echt unglaublich motiviert und eine große Bereicherung für unser Projekt!!! :-)

EX mit der 3.Klasse der VS St.Gilgen

Heute war ich (Martina) wieder zu Besuch in der 3. Klasse der Volksschule St. Gilgen. Wie bei der Exkursion mit der 4. Klasse regnete es in Strömen. Trotzdem starteten wir voll motiviert die Suche nach Salamandern. Zum Warmwerden marschierten wir recht zügig den Berg hinauf Richtung Steinklüfte. Ich ging voraus. Bald wurde es still hinter mir. Das ist gut so, denn im Wald wenn die Suche nach Salamandern beginnt sollte man leise sein. Noch vor dem Wald fanden wir einen Unterschlupf wo wir eine Pause machten und uns stärkten.

Dann ging’s los. Auf zur Suche! Die Bedingungen schienen optimal. Es war regnerisch bei zirka 13 °C. Keine 500 m im Wald entdeckte ein Schüler ein kleines Feuersalamander-Männchen. Er wurde auf den Namen „Gelbfleck“ getauft, wog 23 Gramm und war 16 cm lang. Gleich neben dem Fundort des ausgewachsenen Feuersalamanders war ein kleiner Bach. Dort durften die SchülerInnen nach Feuersalamander-Larven und anderen Kleinlebewesen suchen. Jedes Kind hat mindestens eine Feuersalamander-Larve gesehen. Sie entdeckten noch vieles mehr.

Aber die Zeit drängte schon und das Regengewand hielt die Nässe nicht mehr ab. So traten wir wieder die Heimreise an. Ein erfolgreicher Tag für die 3. Klasse der VS St. Gilgen. Viel Spaß beim Eintragen ;) LG Martina

Exkursion zur Frasdorfhütte mit der Grundschule Rimsting

Heute morgen machten wir (Magdalena & Martina) uns auf den Weg über die Grenze ins benachbarte Bayern nach Frasdorf. Dort trafen wir uns mit unserer deutschen Projektschule, der 4. Klasse der Grundschule Rimsting. Der Wettergott meinte es noch gut mit uns, denn die bereits fürs Wochenende vorhergesagten Gewitter sollten erst am Nachmittag eintreffen. Bei angenehmen 20°C machten wir uns gemeinsam auf den Weg hinauf zur Frasdorfer Hütte. Los ging es durch einen wunderschönen Buchenmischwald, durchflossen von einem märchenhaften Bach. Die Forstrasse wurde immer wieder von kleinen Bächlein unterquert, ein perfektes Habitat also für Feuersalamander. Nach einiger Zeit veränderte sich die Vegetation und unserem Gefühl nach wäre sie auch passend für Alpensalamander. Bei dem sehr trockenen Wetter stellten wir uns der schwierigen Aufgabe, Salamander, oder wenigstens Spuren von ihnen, zu finden. Und siehe da: schon nach der ersten halben Stunde entdeckten wir ein paar prächtige Feuersalamanderlarven in einem Bächlein. Besonders wachsame Kinder entdeckten ebenfalls Larven in einem kleinen Gumpen am Straßenrand, der sehr schmutzig und schon beinahe ausgetrocknet war. Gemeinsam mit Martina retteten die Kinder 8 Larven und setzten sie in dem sauberen Bächlein mit genügend Wasser wieder aus.

Wir fanden auch noch einen kleinen Grasfrosch, den wir kurz in ein Marmeladeglas setzten, damit ihn jeder bewundern konnte. Der kleine Kerl hatte es nämlich wirklich eilig, von uns wegzukommen. Ein paar Meter weiter fanden die Kids dann noch einen plattgedrückten Feuersalamander mitten auf der Forststrasse. Leider kein schöner Anblick, aber ein weiteres Beweisstück dafür, dass wir uns mitten in einem Feuersalamanderlebensraum befanden.

In allen weiteren Bächen, die den Weg querten, fanden wir Feuersalamanderlarven und auch noch einen großen, ausgewachsenen Grasfosch mit schön gefärbten grünen Hinterbeinen. Auf der Frasdorfer Hütte (950 m) angekommen, machten wir eine gemütliche Jausenpause. Danach erzählten uns die Kinder bei einem Ballspiel nochmal alles, was sie über Salamander wussten, und das war wirklich eine Menge. Beim Abstieg machten wir wieder einen Zwischenstopp in einem Waldstück, um uns nochmal auf die Suche nach Salamandern zu machen. Gefunden haben wir wieder einige Salamanderlarven und die Kinder siebten den Speisezettel der Larven aus dem Wasser: Eintags- und Steinfliegenlarven, Köcherfliegenlarven und viele kleine Bachflohkrebse. Ein Paradies für die Salamandelarven also!

Zum Schluss starteten wir noch die 2. Salamanderrettungsaktion des Tages: wir legten in einen Tümpel, der rundherum betoniert war, eine Brücke aus Holzstäben für die kleinen Salamander, damit diese dann im Sommer aus dem Wasser herausgehen können. Denn die glatten, steilen Betonwände können sie auf keinen Fall hochklettern und so hoffen wir, dass sie die Holzstäbe benutzen werden, um von ihrem Leben im Wasser zum Leben an Land zu wechseln. Müde und zufrieden kamen wir um 15 Uhr wieder am Parkplatz an. Es war ein sehr erfolgreicher Tag, es hat viel Spaß gemacht und wir bedanken uns ganz herzlich bei den Kindern der Grundschule Rimsting und ihren beiden Lehrerinnen Frau Sigmund und Frau Wöger für diese tolle Exkursion! :-)

Exkursion mit der VS Kleinarl

Am 22. und 23. Mai waren Magdi und Martina mit der VS Kleinarl zu Gast bei Peter Oberbichler. Er zeigte uns seine tollen Biotope! Fischteiche (Forellen und Saiblinge) sowie fischfreie Teiche, kleine Fließgewässer und Moorteiche befinden sich in seinem paradiesischen Garten.

Peter führte die Kinder durch seinen Garten und erzählte ihnen viele interessante Dinge über die Lebewesen im und um das Wasser. Gleich zu Beginn begrüßte uns eine Gelbbauchunke (Bombina variegata) vom Rand des Biotopes. Peter machten den typischen Unkenlaut: “uuunk uuunk uuunk” nach, die Kinder waren begeistert.

Doch es gibt noch viel mehr zu entdecken! Und so setzten wir die Führung fort. Um diese Jahreszeit schwimmen viele Kaulquappen im Teich umher. Ganz schwarze, die der Erdkröte (Bufo bufo) und die etwas helleren, des Grasfrosches (Rana temporaria). Ein Insektenhotel neben dem großen Biotop lockt eine Vielzahl an Kleingetier an. Aber ebenso Zauneidechsen, Blindschleichen und Ringelnattern bewohnen die trockenen Bereiche des Gartens. Viele Vögel fühlen sich hier wohl. Das Rotschwänzchen, die Bachstelze, der Zaunkönig, die Drossel, die Goldammer, der Kuckuck, der Buntspecht, eine Grasmückenart, aber auch einige Fledermäuse und der Sperlingskauz sind hier zuhause. Die Kinder durften dann auch selbst auf die Suche nach Wasserlebewesen gehen. So zogen sie los, mit Kescher, Sieb und leerem Marmeladeglas bewaffnet. Es dauerte nicht lange und sie wurden fündig. Gemeinsam mit Peter fanden wir Pferdeegel (Haemopis sanguisuga), Libellenlarven (Königslibelle – Anax sp.), Käferlarven (Gelbrandkäfer – Dytiscus latissminus), Fliegenlarven (Waffenfliege – Stratiomys sp.), einen Wasserskorpion (Nepa cinera) und Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera).

Mit der Multisonde durften die Kinder die Temperatur, den Sauerstoffgehalt, die Leitfähigkeit und den pH an unterschiedlichen Stellen der Biotope messen. Alle Werte sind im normalen Bereich. Es ist ein intaktes Ökosystem mit einer beeindruckenden Artenvielfalt. Am Ende der Exkursion beehrte uns noch ein Kaisermantel mit seiner kurzen Anwesenheit, dann mussten die Kinder aber wieder zurück zur Schule. Es war eine sehr lehrreiche, interessante Exkursion :)

Danke Peter, dass du uns dein kleines Paradies gezeigt hast. Wir wünschen dir viel Glück für deine nächsten großen Pläne bei der Erweiterung deines Gartens. Vielen Dank ;)

Workshop und Exkursion mit dem Gymnasium Perchtoldsdorf

Am Montag besuchte uns dann noch die 5. Klasse des Gymnasium Perchtoldsdorf an der Uni. Die Klasse ist diese Woche zu Besuch in Salzburg und wollte gerne in unser Salamanderprojekt hineinschnuppern. Um 16:00 trafen wir (Ana, Martina & Magdi) uns also im HS 412 für einen Salamandervortrag, bei dem die Jungs und Mädels sehr interessiert dabei waren.

Einige hatten auch schon Feuersalamander im Wienerwald gesehen. Nach dem Vortrag durften die Kids noch ein Quiz mit ein paar sehr kniffligen Fragen lösen. Dafür erkundeten sie die Uni-Bibliothek und beantworteten die Fragen mit ein paar Büchern. Eine neue Erfahrung, da die meisten vorher noch nie in einer Uni-Bibliothek gewesen waren.

Nach erfolgreicher Lösung des Quiz machte sich die Klasse um 18:00 wieder auf den Rückweg in ihre Unterkunft, um sich beim Abendessen für die bevorstehende Nachtexkursion zu stärken. Um 20:00 trafen wir uns alle wieder am Campingplatz in Aigen, bei warmen 20°C und schönstem Sommerabendwetter.

Unsere Salamandergruppe trat diesmal sehr verstärkt auf, da an diesem lauen Abend sehr viele noch Lust auf eine Salamander-Exkursion hatten. Mit dabei waren Steffi, Ana, Klaus, Alexandra, Sabrina, Elfi, Eva & Magdalena. Wir teilten die SchülerInnen in 5 Gruppen auf und streiften, ausgerüstet mit Taschen- und Stirnlampen, durch den immer dunkler werdenden Wald. Trotz Regen in der gesamten Vorwoche war der Waldboden nach einem Tag Wärme und Sonnenschein schon wieder ziemlich trocken. Alle Gruppen entdeckten viele Feuersalamanderlarven im Bach, welche in der Dämmerung besonders toll zu beobachten sind, da sie dann aus ihren Verstecken hervorkommen, auf den Steinen sitzen und sich auf die Jagd nach Nahrung machen.

Eine Gruppe entdeckte einen davon-hüpfenden Frosch. Und die sehr fleissige und aufmerksame Gruppe von Alexandra entdeckte schliesslich auch einen Feuersalamander, der begeistert begutachtet wurde. Beim Rückweg zum Campingplatz sahen wir noch eine Fledermaus in den Wald fliegen, die wahrscheinlich auch auf der Jagd war. Zum Abschluss bekamen alle SchülerInnen noch eine Salamanderurkunde. Es war ein toller Nachmittag und Abend mit euch und es hat uns sehr gefreut, dass wir einmal Besuch aus dem anderen Ende Österreichs bekommen haben! Danke an Irmi Eichinger und ihre 5. Klasse! :-)

Salamandersuche mit der VS Reiterndorf

Heute waren wir (Alexandra & Magdi) wieder in Reiterndorf, um uns dieses Mal mit der 3a auf Salamandersuche zu machen. Die Kids der VS Reiterndorf sind ja alle schon sehr salamander-erfahren, oft finden sie Feuersalamander rund um ihre Häuser oder bei Spaziergängen im Wald. Die Kinder kennen sich mit den Salamandern bestens aus und wissen ganz genau, wo diese leben und wo sie sie suchen müssen. Sie wissen auch ganz genau, wie man mit Salamandern umgeht. Viele Kinder kennen sich auch mit den anderen Amphibienarten super aus, denn der feuchte Laubmischwald um Bad Ischl ist ein wahres Paradies für diese. Teichmolch, Kammmolch und Bergmolch begegnet man hier nicht selten, aber die Kinder können diese perfekt von Salamandern unterscheiden. All das erfuhren wir bei einer kleinen Eröffnungsrunde bei der Quelle im Wald Richtung Rettenbachalm. Dort hatten wir bei unserer letzten Exkursion bei Regenwetter sehr viele Feuersalamander gefunden, die uns einfach über den Weg spaziert sind. Dieses Mal war es ein bisschen schwieriger. Nach der kalten letzten Woche hörte es gestern endlich auf zu regnen und die Sonne lachte uns in der Früh schon entgegen. Aber der Waldboden war noch nass und feucht. Wir teilten uns in 4 Gruppen auf und machten uns, ausgerüstet mit Taschenlampen und Handschuhen, auf die Suche nach Feuersalamandern. Und siehe da: schon nach 10 min hallten die ersten Rufe durch den Wald – “Wir haben einen Salamander gefunden!”. Die Kinder haben super Salamander-Augen und fanden die Salamander in Baumlöchern und auf Baumstämmen, wo nicht mal wir sie entdeckt hätten.

Wir entdeckten 2 Männchen und ein Weibchen. Das Weibchen war rund und dick und wog sagenhafte 62,5 g! Das eine Männchen war nur halb so schwer mit 33,5 g. Nach einer Jausenpause erkundeten wir noch den nahegelegenen Bach. Was wir da wieder alles fanden: Köcherfliegenlarven mit Köchern aus unterschiedlichem Material, große Libellenlarven, Eintagsfliegenlarven und natürlich auch Salamanderbabys, also Feuersalamanderlarven im Wasser.

Die Kinder hatten sofort alle 10 Larven in unterschiedlichen Größen, die ein kleines Becken bewohnten, entdeckt. Eine Larve wurde herausgefischt, damit die Kinder die kleinen Beinchen mit den gelben Flecken und die Kiemenbüschel näher betrachten konnten. Zum Schluss sammelten die Kinder noch den ganzen Müll zusammen, den sie im und um den Bach so fanden. Unglaublich – wer wirft Batterien in einem Bach weg??! Gegen Mittag waren wir dann wieder zurück in der Volksschule und sehr zufrieden mit unserem lustigen, gemeinsamen Vormittag! Vielen Dank an die 3a Klasse der VS Reiterndorf und ihre Lehrerin Birgit! Wir freuen uns schon auf die nächste Exkursion im wunderschönen Salzkammergut in der nächsten Woche! :-)

Exkursion mit der 3. Integrationsklasse der VS Mondsee, 12.Mai.2014

Am Montag, den 12. Mai waren wir (Ana, Klaus und Alexandra) und die 3. Integrationsklasse der Volksschule Mondsee mit ihren Lehrerinnen Fr. Mayer und Frau Winkler mal wieder bei der Burgruine Lichtentann. Trotz Kälte und angesagten Regenschauern machten wir uns an den steilen Aufstieg. Bald war die Ruine erreicht und nach einer kleinen Einführung machten wir uns auf die Suche nach Salamandern. Recht schnell wurden wir fündig und das Salamanderweibchen konnte von jedem ausgiebig bestaunt werden. Nachdem wir es wieder an seinen Platz gebracht hatten, wurde weitergesucht. Wir sahen noch weitere Salamander. Ein weiterer Höhepunkt war ein Salamander, der in einer Felsspalte in Gesellschaft einer Kröte saß. Die beiden hatten es augenscheinlich recht gemütlich. Nach einer Stärkung ging es weiter zum Schienbach. Leider konnten wir keine Salamanderlarven, aber dafür Insektenlarven finden. Nun ging es zurück zum Bus. Gerade als alle eingestiegen waren, kamen auch schon die ersten Regentropfen. Uns hat es mit dieser netten Klassen und ihren Lehrerinnen großen Spaß gemacht. Wir hoffen, ihr macht euch bald mal wieder auf die Suche nach Salamandern und tragt sie dann auf unserer Seite ein.

Kids acting for the golden salamander in Italy

Si sta svolgendo in queste settimane il secondo anno del progetto “Alpensalamander II” con le scuole dell’Altopiano dei Sette Comuni, e l’entusiasmo è grande!

Il nostro collaboratore italiano Enrico Romanazzi non ha fatto fatica a trovare disponibilità dagli insegnanti e dal preside delle scuole primarie dell’Altopiano, rimasti molto felici dopo l’esperienza dello scorso anno, culminata in un bellissimo spettacolo teatrale che ha messo in scena la poesia “Parla la salamandra dorata”del Prof. Remigius Geiser.

Sono coinvolte 6 classi delle scuole di Asiago, Gallio, Roana e Rotzo, per un totale di 100 studenti, futuri guardiani delle salamandre!

Il progetto ha previsto un primo intervento con il preside e gli insegnanti, avvenuto lo scorso 31 marzo, in cui sono state illustrate le principali informazioni relative al progetto Alpensalamander II: alcuni insegnanti già avevano partecipato alle iniziative del 2013, mentre per altri è stata la prima occasione per conoscere le salamandre che vivono sulle alpi e in particolare la rara e unica salamandra di Aurora, che vive solo sull’Altopiano dei Sette Comuni!

Si sono quindi svolte le lezioni e i giochi in aula il 10 e 15 aprile, cominciando nella prima giornata con due sezioni della scuola di Asiago e dell’Istituto Farina, proseguite poi con le scuole di Gallio e Rotzo-Roana.

Grandissima scoperta nel ritorno ad Asiago, dove gli studenti dello scorso anno non hanno dimenticato quanto imparato sulla loro beniamina, la salamandra di Aurora: addirittura, la salamandra dorata è ora presente nel nuovo simbolo della Città ideato dagli stessi studenti!

Con gli alunni e gli insegnanti, in collaborazione anche con il Museo Naturalistico Didattico “Patrizio Rigoni” a maggio saranno effettuate le escursioni nei siti di presenza di questi preziosi animali…una nuova generazione di amici delle salamandre si sta attivando!

The second year of the project “Alpensalamander II” is taking place in these weeks in Italy with schools of Sette Comuni plateau, and the enthusiasm is great! Our Italian collaborator Enrico Romanazzi works together with teachers and the headmaster of the primary schools of the Plateau, who are very happy after the experience of last year, culminating in a beautiful theater that has staged the poem “The golden salamander tells his story in Cymbrian” by Prof. Remigius Geiser.
There are 6 classes involved in Asiago, Gallio, Roana and Rotzo, with a total of 100 students, which will be the future guardians of salamanders! The project involved an initial intervention with the principal and teachers, which took place on March 31, where they were shown about the project: some teachers had already participated in the initiatives of 2013, while for others it was the first opportunity to learn about the salamanders that live in the Alps and in particular the rare and unique Aurora’s salamander, which lives only on the  Sette Comuni Plateau!
Enrico carried out the lessons and games in the classrooms on April 10 and 15, beginning with the school of Asiago and Istituto Farina, continued with the schools of Gallio, Rotzo and Roana. A great surprise in Asiago, where the students of 2013 have not forgotten what they have learned about their darling, the Aurora’s salamander: the golden salamander is now even present in the new symbol of the city, designed by the students themselves!
With pupils and teachers, in collaboration with the Natural Science Museum “Patrizio Rigoni”, excursions to the habitats of these precious animals will be done in May… a new generation of salamander-friends is rising!

Exkursion zur Postalm mit der 3a der HS Strobl und Herrn Burgstaller

Gemeinsam mit den SchülerInnen der 3a der HS/NMS Strobl, Frau Ebner, Frau Pugl-Pichler und Herrn Burgstaller war ich (Martina) heute auf Exkursion. Um halb acht starteten wir von der Schule in Strobl mit dem Bus Richtung Postalm.

Erster Halt war an einem kleiner Bach neben der Straße, gesäumt von jungen kräftig-stämmigen Schachtelhalmen. Im Spätsommer bis Herbst trifft man in dieser Gegend auf Feuersalamander-Larven und auch adulte Tiere sind direkt neben der Straße zu sehen. Aber jetzt, Anfang Mai, ist es dort am Nordwesthang einfach noch zu kalt. Es ist zwar nur ein sehr kleines unscheinbares Bächlein, direkt am Straßenrand, jedoch führt es das ganze Jahr hindurch Wasser, was für Feuersalamander essentiell ist. … weiter geht’s zum nächsten Halt!

Zweite Station war eine kleine Lacke neben dem Parkplatz des Skiliftes Postalm. Wir entdeckten kugelförmige Ansammlungen von Froschlaichen, sowie Gallertfäden von Krötenlaichen und auch einige Kaulquappen. Hoffentlich trocknet die Lacke nicht aus, dass die Amphibien überleben können. Denn nur ein paar Tritte von Kühen, welche die dichte Lehmschicht durchbrechen reichen aus um die Lacke trocken zu fällen.

Nächste Station war ein kleiner Tümpel neben der Straße etwas weiter Richtung Abtenau. Wieder eine kleine Amphibienoase. Froschlaich, Kaulquappen und Bergmolche im männlichen wie weiblichen Wasserkleid waren im Wasser zu finden. Nach genauerem betrachten entdeckten wir  ein Froschpärchen bei der Paarung. Süß die zwei wie sie sich im Wasser aneinander klammern.

Nächster Halt. Wir wanderten entlang eines Baches. Er könnte theoretisch für Salamander-Larven geeignet sein. Das Problem in der Praxis ist aber, dass der Bach nach der Schneeschmelze teilweise trockenfällt und somit nicht für Salamander-Larven geeignet ist. Wir folgten dem Bachverlauf. Entdeckten noch einige Wasserlacken prall gefüllt mit Amphibien, in jeglicher Lebensphase von Ei über Larve bis zum erwachsenen Tier. Eine frisch geschlüpfte Steinfliege begrüßte uns am Wegesrand. Sie war noch weich und hellgelb. Die Frühlings-Geophyten zeigten ihre volle Pracht und die Sumpfdotterblumen versüßten das Landschaftsbild. Bei der Hütte von Herrn Burgstaller, auch unter dem Namen „Burgis Einkehr“ bekannt, machten wir eine Pause. Ein traumhaftes Fleckchen.

Gestärkt fuhren wir weiter zur letzten Station. Ein kleiner Salamander-Bach, am Südhang gelegen. Herr Burgstaller hat dort gestern drei Larven gesehen. Wir suchten den Bach ab, aber waren leider nicht erfolgreich. Es war den Larven wohl zu hell an diesem traumhaft sonnigen Tag. Beim nächsten Mal dann!

Es war eine tolle Exkursion. Mit vielen Höhepunkten. Vielen lieben Dank an Herrn Burgstaller. Bis bald. Liebe Grüße, Martina :)

Exkursion mit der 3a und 3b der VS Thalgau

Eine dünne Eisschicht begrüßte mich heute Morgen auf der Windschutzscheibe meines Autos. Kein wunder, bei frischen drei Grad Lufttemperatur. Der Himmel war bereits strahlend blau. Kein einziges Wölkchen war zu sehen. Die 3a und 3b freute sich schon auf die Exkursion zur Burg Liechtentann in Henndorf. Mit dem Fischwenger – Bus fuhren wir bis zum Parkplatz vom Gut Aiderbichl. Danach marschierten wir gut zwei Kilometer in der idyllischen Landschaft Richtung Heimkehrerkreuz, wo wir einem Feldhasen begegneten :).

Die Burg war bis kurz vor unserer Ankunft gut im Wald versteckt. Die Kinder konnten es kaum mehr erwarten. „Wo ist sie denn?“ „Ich kann sie noch immer nicht sehen!“ „Phu ist’s da steil!“ Aber dann endlich… „Ich sehe sie!“ … erreichten wir die Burgpforte. Eifrigen Schrittes passierten wir das Eingangstor und gingen weiter zur inneren Burgmauer. Nun durften die Kinder in Fünfergruppen auf die Suche gehen. Das Gestrüpp am Boden ist sehr dicht, dass wir bei jedem Tritt genau schauen mussten. Ausgerüstet mit Taschenlampen suchten die Kinder in jeder Mauerritze nach Salamandern. Ein Frosch versteckte sich in einem Mauerspalt fast zwei Meter über dem Boden, ein Klettermaxe :) wie es scheint.

Salamander entdeckten wir aber noch keinen. „Die haben sich aber heute gut versteckt“, sagte ein Kind zu mir. „Ja, das stimmt“, antwortete ich. „Aber wir dürfen nicht aufgeben. Lass uns weitersuchen. Ich weiß, dass hier viele Salamander leben.“ Und fünf Minuten später wurden wir belohnt. Ein Mädchen hatte das Versteck eines kräftigen Salamander-Männchens entdeckt :). Er saß unter einem Stein. Behutsam brachten die Mädchen den Salamander zur Untersuchungsstation. Er wog 34 g und war 17 cm lang. Die Kinder konnten ihn genau anschauen. Einige sahen sogar die einzelnen Giftdrüsen am Hinterkopf und entlang der Wirbelsäule am Rücken. Viele Kinder durften ihn halten. Nach ein paar Minuten war er jedoch schon sehr trocken und wir brachten ihn wieder zu seinem Versteck zurück, wo sich, nach genauerer Betrachtung noch ein zweiter versteckte :). Den ließen wir jedoch im Loch. Er hatte sich so weit zurück gezogen, dass wir ihn nur erspähen konnten.

Nun waren wir doch erfolgreich gewesen. Und die Zeit drängte schon wieder. So packten wir unsere Rucksäcke und traten den Heimweg an. Es war eine tolle Exkursion. Die Kinder konnten einen Salamander von ganz nah sehen. Jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Eintragen und hoffe noch viele zukünftige Einträge von Euch zu sehen. Liebe Grüße, Martina ;)