Archive for June, 2014

Die Alpensalamander sind wieder wach!

Am Samstag fanden wir (Magdi mit viel Anhang) bei einer Wanderung zum Tappenkarsee endlich die ersten Alpensalamander dieses Jahres. Das Wetter war trocken und recht windig, bei etwa 17°C. Beim Raufgehen fanden wir ein Männchen unter einem Stein sitzend am Wegesrand. Kurz vor dem Tappenkarsee spazierte ein weiteres Männchen neben dem Weg in der feuchten Almwiese umher. Nach kurzer Begutachtung verkrümelte er sich gleich wieder im nächsten Erdloch.

Der neuerliche starke Wintereinbruch im Gebirge Ende Mai mit etwa 2 – 3 m Schneedecke hat dieses Jahr das Leben im Hochgebirge stark nach hinten verschoben. Am Tappenkarsee schwammen vor etwa 3 Wochen noch die Eissschollen auf der Oberfläche und die Schneedecke ist auch erst vor Kurzem verschwunden. Die Almwiesen waren teilweise noch braun und wir kletterten über die letzten Schneezungen. Die Vegetation ist gerade erst erwacht und so wahrscheinlich auch die Alpensalamander aus ihrer lange dauernden Winterstarre. Es dürften einige der ersten “Wegnarrn” des Jahres gewesen sein, die wir gesehen haben. Auf dem Weg ins Tal fanden wir noch ein kleines, etwa 3 cm großes Jungtier, ebenfalls unter einem Stein. Wir haben uns sehr gefreut, die schwarzen “Drachen” der Alpen wieder zu sehen! :-)

Exkursion mit den 4ten Klassen der VS Tamsweg zum Prebersee

Heute waren wir (Magdi und Martina) mit der 4a und 4b, ihren Lehrerinnen Frau Andrea Pertl-Jäger und Frau Agnes Birgmann, zu einer Alpensalamandersuche aufgebrochen. Mit dem Bus fuhren wir gemeinsam von der Volksschule in Tamsweg zum Prebersee und von dort gingen wir zu Fuß weiter Richtung Preberhalterhütte. Die Wolken hingen noch im Tal und der Schnee blitzte von der Spitze des Preber. Ein paar Regentropfen waren auch zu spüren. Ausgestattet mit Regenschirm, Mütze, Daunenjacke und Wanderschuhen trotzten wir dem Wetter. Stets die Augen auf den wunderschönen moosbewachsenen Boden, seine zahlreichen Heidelbeersträucher, die langen Bartflechten und seine schimmernden Glimmerschiefersteinen gerichtet, wanderten wir im Lärchenwald den Berg hinauf.

Bei einer offenen Wiese machten wir die erste Jausenpause. Da wurde uns schon der erste Fund gemeldet. Ein dunkler Grasfrosch. Nachdem die Kids ein wenig weiter suchten, ebenso wie Magdi und Martina, aber keine Salamander gesichtet wurden, zogen wir weiter, wieder bergab. Die Alpensalamander sind heute anscheinend nicht sehr aktiv.

So begann Magdi einige Steine am Wegesrand umzudrehen, die Kinder machten es ihr gleich nach. Und siehe da: ein Schwanzlurch lächelte sie an, ein kleiner Bergmolch, der nicht im Wasser war. An seinem knallorangen Bauch und dem spitzen Schwanz kann man ihn gut vom Alpensalamander unterscheiden, aber sonst wird er gern mit diesem verwechselt wenn er an Land unterwegs ist. Jedes Kind bekam ein Paar Handschuhe und durfte den Molch halten. Die Kinder waren sehr geschickt und behutsam im Umgang mit dem Molch. Etwas weiter im Tal schickten wir die Kinder noch einmal auf die Suche nach Alpensalamandern. Sie waren sehr fleißig und auch wieder sehr erfolgreich. Die Kinder fanden einen zweiten Bergmolch und zwei weitere Grasfrösche. Magdi fand noch eine Erdkröte. Alle Amphibienarten sind aktiv, doch wo verstecken sich nur die Alpensalamander?

Als wir wieder am Prebersee ankamen umrundeten die zwei Klassen noch den Prebersee. Währenddessen suchten Magdi und Martina im südlichen Waldstück des Prebersees nach Alpensalamandern. Doch auch hier waren keine. Die verstecken sich heute anscheinend besonders gut – vielleicht war ihnen auch der starke Regen und der Schneefall in der Nacht bis zur Baumgrenze zu viel und sie haben sich bei diesem neuerlichen Kaltwettereinbruch lieber wieder in ihre Höhlen verkrümelt. Am Parkplatz trafen sich Magdi und Martina mit den beiden Klassen wieder und fuhren gemeinsam in die Schule zurück. Der Fund eines Alpensalamanders blieb uns diesmal verwehrt, aber dafür fanden wir zwei Bergmolche, drei Grasfrösche und eine Erdkröte. Zurück in Tamsweg machten Magdi und Martina mit den Kindern abschließend eine kleine Wiederholung. Die SchülerInnen der vierten Klassen waren super und beim nächsten warmen Sommerregen finden sie sicher auch einen Alpensalamander am Preber! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht! Liebe Grüße Magdi und Martina :)

Salamandertag mit der Grundschule Erlenau

Gestern machten wir (Martina und Magdalena) uns wieder mal auf den Weg über die Grenze ins schöne Bayern. Wieder ging es nach Frasdorf, zum Jugendhaus Haslau, wo wir die 4. Klasse der Grundschule Erlenau/Rosenheim besuchten. Die Klasse verbringt dort ihre Landschultage und einen Tag haben sie für die Salamander reserviert. Das Jugendhaus liegt mitten in der Natur, wunderschön im Wald und neben Bächen, mit vielen Obstbäumen rundherum. Die 17 Kids waren schon sehr gespannt auf den Vortrag.

Gemeinsam erarbeiteten wir in einer Stunde die Biologie und Lebensweise der Salamander, die Kinder stellten viele Fragen und es waren auch schon ein paar Amphibienexperten dabei. Alle waren ganz begeistert bei der Sache. Nach einer kurzen Pause ging es praktisch weiter mit den verschiedenen Salamander-Stationen.

Da war für jeden etwas dabei – die Kreativen formten ein Salamanderkunstwerk aus Plastilin nach dem anderen, die ganz Wiffen waren sehr lange mit unseren kniffligen Rätseln beschäftigt und die Geduldigen bauten das Puzzle zusammen und spielten Memory.

Danach gings zur gemeinsamen Mittagspause, wo wir köstliche bayrische Kasnockn und ein Kirschjoghurt schlemmten.

Nach so einem Essen waren wir alle gestärkt für die Salamanderexkursion am Nachmittag. Die Hausbesitzer erzählten uns von ihren Salamanderfunden im Wald rund um das Jugendhaus. Da das Wetter sonnig und warm (24°C) war, machten wir uns durch den Wald auf den Weg zum nächstgelegenen Bach, in der Hoffnung Salamanderlarven zu finden. Und siehe da, schon beim ersten kleinen Bächlein wurde Martina fündig und zeigte allen die Besonderheiten einer Feuersalamanderlarve.

Die Kids waren begeistert und machten sich sofort selbst auf die Suche nach weiteren Larven. Natürlich fanden sie einige in sehr unterschiedlichen Größen, und daneben noch viele verschiedene Köcherfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven und muntere Bachflohkrebse.

Wir bestimmten die Temperatur (12,3°C) und den pH-Wert (7,5) des Baches, ideale Bedingungen also für die Entwicklung von Feuersalamanderlarven.

Nach diesem erfolgreichen Tag hatten sich die Kids einen Besuch im Schwimmbad verdient und wir machten uns wieder auf den Rückweg nach Österreich! Es war ein toller Tag mit der GS Erlenau und wir bedanken uns ganz herzlich bei den Kids und ihren beiden Lehrerinnen Elfi Garnreiter und Petra Breitrainer. Wir würden uns über ein Wiedersehen sehr freuen! :-)

Exkursion mit der 3c der VS Thalgau

Heute waren wir (Magdi und Martina) mit der 3c der VS Thalgau in Leiten auf der Suche nach Salamandern. Um 7:45 Uhr starteten wir von der Schule Richtung Hausstatt. Das Wetter war sonnig bis heiter, ein leichter Wind war zu spüren und die Temperatur lag bei warmen 18 °C. Nach dem steilen Aufstieg zum Hausstattbauern machten wir eine kurze Trinkpause, danach starteten wir unsere erste Suche.

Die Kinder starteten in Dreiergruppen, jede Gruppe bekam ein Paar Gummihandschuhe, damit sie die Salamander angreifen können. Es dauerte nicht lange und es wurden die ersten Funde verlautbart. Eine Gruppe fand eine tote sehr große Gestreifte Quelljungfer (Cordulegaster bidentatus) im Bach. Die anderen Kids machten sich inzwischen auf die Suche nach Salamanderlarven im Bach. Und sie wurden fündig. Bald konnten sie die Larven behutsam mit dem Becherglas fangen und mit der Lupe genau inspizieren. Am Moosbewachsenen Waldboden wurden viele potentielle Feuersalamanderverstecke entdeckt. Jedes Loch wurde nach Salamandern abgesucht. Aber die Feuersalamander haben sich sehr gut versteckt.

Nach dieser ausgiebigen Suche brauchten die Kids eine Jausenpause. Wir setzten uns in die Sonne zu einer Hütte.

Gestärkte machten wir uns auf den Weg zur zweiten Suchstation, wieder an einem Bach gelegen. Diesmal durften die Kids mit ihren Sieben, Bechergläsern, Lupen und Pinseln bewaffnet das Bachbett nach Kleinstlebewesen absuchen. Auch hier waren sie sehr erfolgreich und fischten den gesamten Speiseplan der Feuersalamanderlarven aus dem Bach. Von Bachflohkrebsen über Eintagsfliegenlarven, Köcherfliegenlarven bis hin zu Libellenlarven. Aber sie entdeckten auch Kaulquappen von Erdkröten und Grasfröschen. Ein kleiner Fisch wurde im selben Tümpel wie drei Feuersalamanderlarven entdeckt.

Erschöpft und voller Eindrücke machten wir uns wieder auf den Rückweg zur Schule, wo uns auf der Wiese hinter dem Schwimmbad “Thalaguna” an einem kleinen Bach viele Männchen der Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens) begegneten. Ein toller Anblick, wenn ihr grün – blauschimmerndes Kleid in der Sonne glänzt.

Vor der Schule überreichten wir der Klasse die Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme am Salamanderprojekt. Wir sind stolz auf euch, macht weiter so! Und vielen Dank an die Klassenlehrerin Sophia Doppler, die die Klasse super auf den Workshop und die Exkursion vorbereitet hat.

Liebe Grüße Magdalena und Martina

Nachtexkursion im Nationalpark Berchtesgaden

Am Abend des 23. Juni waren wir (Magdi und Martina) zu Gast im Nationalpark Berchtesgaden. :)

Gemeinsam mit den Rangern und Praktikanten des Nationalparks machten wir uns in der Dämmerung auf die Suche nach Amphibien. Es war ein warmer sonniger Tag gewesen. Abends zogen ein paar Gewitterwolken auf, ein paar Tropfen waren auch zu spüren, der große Regenguss blieb jedoch aus. Um 20:30 Uhr brachen wir, ausgerüstet mit Regenschirm und Stirnlampen, vom kleinen Wanderparkplatz in der Nähe des Naturbades Aschauerweiher in Bischofswiesen, in den dunklen Wald auf.

Beim Oberlauf von einem der Zulaufbäche des Naturbades machten wir Halt. Nach einer kurzen Einführung von Magdi ging die Suche nach Feuersalamanderlarven los. Zufällig stolperte Martina gleich zu Beginn über ein paar Larven. Einige waren noch sehr klein (ca. 3 cm) andere schon ziemlich groß (ca. 5 cm). In den Kolken waren auch viele Köcherfliegenlarven. Die Köcher waren aus Steinen aber auch aus Holzstücken. Sie waren alle sehr aktiv und eifrig auf der Jagd nach Beute.

Am früheren Abend entdeckte Martina etwas weiter oberhalb dieser Stelle einen großen Barsch mit zirka 15 cm Körperlänge und einige heurige Barschjunge. Ein Wunder, dass wir in diesem Bach, trotz der Anwesenheit von Raubfischen, Feuersalamanderlarven gefunden haben. Die Larven müssen gut auf der Hut sein um nicht von den Fischen entdeckt zu werden. Ihr Vorteil ist, dass der Bach wenig Wasser führt und die Fische nicht überall frei herumschwimmen können.


Der Wald in der Nacht ist ein ganz besonderes Erlebnis, denn sobald es dämmert, erwacht er zu ganz anderem Leben als tagsüber. Die Amphibien werden aktiv, kommen aus ihren verstecken hervor und machen sich auf die Suche nach Nahrung. Einige schöne Grasfrösche begegneten uns am Ufer des Baches. Etwas weiter vom Bach entfernt trafen wir auf ein wunderschönes Erdkrötenweibchen, das gemütlich zwischen den Wildrosen im Laub saß. Über der Krautschicht schwirrten Hunderte von Glühwürmchen, die wie kleine Irrlichter den dunklen Wald beleuchteten und für eine atemberaubende Stimmung sorgten. Ein junges Käuzchen rief unsichtbar über unseren Köpfen in den Baumkronen. Den Rückweg versüßten uns die Quaklaute von Wasserfröschen aus dem Naturbad, ein wahres Abendkonzert war das.

Es war eine lehrreiche, lustige Exkursion und wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen. Danke an Sabine und Andrea, die uns eingeladen haben!!! ;)

Liebe Grüße, Magdalena und Martina :)

Rufende Gelbbauchunke

Hier könnt ihr euch ein Video zu einer rufenden Gelbbauchunke downloaden! Viel Spaß beim Zuhören… “uu…uu…uu” ;-)

Zum Gelbbauchunkenruf

Workshop und Exkursion mit dem SPZ Thalgau

Vor einer Woche, am Mittwoch den 4. Juni, waren Magdi und Martina zu Gast im SPZ (Sonderpädagogisches Zentrum) Thalgau. Die ganze Schule begrüßte uns bei herrlichem Sonnenschein und die Kinder waren schon sehr gespannt auf den Workshop. Die Schule teilten wir in zwei Gruppen mit jeweils 12 Kindern. Dort machten Magdalena und Martina die einführende Power Point Präsentation. Die SchülerInnen waren sehr aufmerksam und gespannt bei der Sache. Viele Salamander – Erlebnisse wurden mit der Klasse geteilt und so verflog die Stunde wie im Nu.

Anschließend durften die Kinder im freien Stationenbetrieb den Salamander – Pass erarbeiten. Es machte ihnen großen Spaß und alle, große und kleine Kids, waren mit Feuereifer dabei.

Das war die Vorbereitung für die Exkursion.

So starteten wir heute um 9 Uhr die Exkursion Richtung Thalgauberg. Kurz vor 9 zog ein starkes Gewitter über Thalgau durch, das nach den letzten heißen Tagen die ersehnte Abkühlung brachte. Und vielleicht auch die gewünschten Bedingungen, um die Salamander an die Oberfläche zu locken? Wir werden sehen. Direkt von der Schule wanderten wir in einen wunderschönen Laubmischwald in Richtung Pfarrhofgraben. An einem kleinen Bach machten wir kurz Halt und Martina und Magdalena machten sich auf die Suche nach Larven im Bach. Sie fanden eine recht große Larve und die perfekt erhaltene Exuvie eines heimischen Steinkrebses.

Die Kinder und alle Lehrpersonen begutachteten die Funde sehr interessiert. Danach wanderten wir weiter und an einem sehr steilen Hang entdeckte ein Junge mit Adleraugen doch tatsächlich den ersten Feuersalamander! Einige Buben schwärmten in das Waldstück aus und schon nach kurzer Zeit hatten wir insgesamt 6 Feuersalamander gefunden! Was für ein Erfolg! Es waren 4 Männchen und 2 Jungtiere. Einer hatte eine besonders hübsche Zeichnung mit einer gelben “Brille” zwischen den Augen. Die Kinder haben sehr wachsame Augen und entdecken alles Mögliche in der Natur und gehen erfreulicherweise sehr vorsichtig damit um.

Nach circa 2 Stunden wanderten wir wieder zurück zur Schule, wo die Kinder noch eine Urkunde als offizielle Salamanderschule von uns erhielten. Außerdem trägt natürlich jede Klasse noch ihren “eigenen” Salamander auf unserer Website ein. Es waren 2 sehr schöne und erfolgreiche Tage im SPZ Thalgau und wir bedanken uns ganz herzlich bei den Kindern und allen Lehrpersonen! Es hat uns sehr gefallen bei euch! :-)

Exkursion mit der VS Pöham

Gestern war ich (Magdi) wieder zu Besuch in der VS Pöham in der Nähe von Bischofshofen, Pongau. Gemeinsam mit den 12 Kids der VS und einer Lehrerin wollten wir uns auf Salamandersuche machen. Leider hatten wir nicht das richtige Wetter bestellt, denn seit Freitag war es durchgehend sonnig und heiss mit bis zu 34°C, also absolut nicht ideal für Salamander. Nichtsdestotrotz marschierten wir von der Schule aus los in Richtung Sportplatz und zu einem Bach im Wald. Der Bach war leider zu breit und mit zu hoher Fließgeschwindigkeit für Feuersalamanderlarven. Die Kinder entdeckten trotzdem einige spannende Tierchen im Gewässer: Eintagsfliegenlarven in verschiedenen Größen, Steinfliegenlarven, diverse Libellenlarven, die räuberische Larve eines Gelbrandkäfers und sogar eine Steinfliege, die gerade das Wasser verlassen hat. Wir bestimmten auch gemeinsam die Wassertemperatur (16°C) und den pH-Wert (7,5) des Baches.

Im schattigen Wald herrschte plötzlich Aufregung, denn Hannah hatte einen “giftigen Frosch” entdeckt. Da es bei uns ja an sich keine giftigen Frösche gibt, war Magdi sehr gespannt auf diesen Fund. Und siehe da: ein kleiner, sehr tollpatschig und schmutzig wirkender “Frosch” hüpfte über eine Wurzel – es war tatsächlich eine kleine Gelbbauchunke (Bombina variegata), ein Jungtier. Wir alle waren begeistert über diesen Fund, denn Gelbbauchunken findet mach auch nicht mehr allzu häufig, da ihre Primärlebensräume sehr oft zerstört sind und sie sich mit Sekundärlebensräumen wie Steinbrüchen, Schottergruben und Tümpeln, die in Wagenspuren entstehen, zufrieden geben müssen. Die kleine Gelbbauchunke war sehr wehrhaft und ließ sich nur sehr ungern von unseren neugierigen Augen begutachten. So setzten wir sie wieder unter eine Wurzel und sie versteckte sich auch gleich. Vor lauter Begeisterung haben wir leider alle vergessen, sie zu fotografieren! :-( Danach wanderten wir weiter und suchten noch 2 weitere Bäche nach Salamanderlarven ab, jedoch ohne Erfolg. Die Kinder kennen aber auf der anderen Seite von Pöham einen Wald, in dem sie oft Feuersalamander sehen. Dort werden sie beim nächsten Regenwetter hinwandern. Zum Schluss sahen und hörten wir uns in der Schule noch den ganz besonderen Ruf der Gelbbauchunke an. Die Kids zeigten mir ausserdem ihre tollen Plakate und die Powerpointpräsentationen, die sie gerade zum Thema Salamander erarbeiten. Auch ohne Salamanderfund war es eine interessante Exkursion und es hat uns trotz der Hitze Spaß gemacht! Danke an die Kids und die Lehrerinnen der VS Pöham! :-)

Exkursion mit der 2.Klasse der VS St. Gilgen

Pünktlich um 7:30 starteten wir (Magdi und Martina) heute morgen die letzte Exkursion mit der Volksschule St. Gilgen. Die letzten beiden Male hatten wir ein richtiges Salamanderwetter. Nicht so heute. Der Wetterbericht meldete Sonnenschein und bis 25°C.

Frau Radacher und die 2.Klasse freuten sich schon sehr, jedoch war uns allen sehr wohl bewusst, dass es bei diesem Wetter schwierig wird Salamander zu finden. Über den Staffelgraben wanderten wir Richtung Steinklüfte. Die Felsen des Plomberg wärmte sich bereits in der Sonne als wir in den Graben einbogen. Wir gingen einen abenteuerlichen Wanderweg entlang in einem märchenhaften Laubmischwald. Der Boden war noch feucht.

Bei einem etwas weitflächigerem Plätzchen am Fuße des Plomberges durften die Kids ausschwärmen und auf Salamandersuche gehen. Auch die 2 begleitenden Mamas und 1 Papa waren sehr motiviert und begeistert bei der Suche dabei. Wir fanden drei erwachsene Grasfrösche, ein paar ganz kleine Frösche von diesem Jahr und viele schleimige Nachtschnecken, jedoch leider keinen erwachsenen Feuersalamander. So zogen wir weiter.

An einer Wegkreuzung mit dem Bach machten wir eine Jausenpause. Danach packten die SchülerInnen ihre Forscherutensilien aus (leeres Marmeladeglas, Sieb, Lupe und Pinsel) und machten sich auf die Suche nach Feuersalamander – Larven und deren Nahrung. Der Bach scheint ideal für Larven. Die SchülerInnen hatten bald den Blick für die Larven und fingen sogar einige mit dem Sieb und brachten sie zur Untersuchungsstation, wo Magdi und Martina schon warteten. Die Larven waren alle noch klein, die werden wohl noch einige Zeit im Wasser bleiben bis sie an Land gehen können. Einige Adleraugen entdeckten dann auch Bachflohkrebse, ein paar waren wirklich riesig, Köcherfliegenlarven und Magdi entdeckte sogar eine winzig kleine Eintagsfliegenlarve.

Ein Stück weiter im Wald durften die Kinder noch einmal ausschwärmen. Im nahegelegenen Bach fanden einige wieder Feuersalamander – Larven. Ausgewachsene Feuersalamander haben wir aber auch an diesem Platz nicht gefunden. Es ist doch zu trocken und zu sonnig wie es scheint.

Am Weg zurück zur Schule sahen wir noch einen Tümpel mit Kaulquappen vom Grasfrosch.

Es war eine tolle Exkursion und wir haben vieles entdeckt. Wir hoffen ihr findet beim nächsten Regenwetter auch erwachsene Feuersalamander die ihr dann in unsere Datenbank eintragen könnt.

Danke für den tollen Ausflug und die schöne Zeit mit euch ;) Liebe Grüße Magdi und Martina

Workshop mit der 3c der VS Thalgau

Heute war Martina zum letzten Mal in der Volksschule Thalgau und besuchte die Klasse von Sophia Doppler. Die 3c erwartete Martina schon gespannt, denn die SchülerInnen haben schon einiges über Salamander gelernt und freuten sich auf den Besuch. Sie wurden von ihrer Lehrerin sehr gut auf den Workshop vorbereitet, sodass die Präsentation ein tolles Gespräch wurde. Fast jedes Kind hatte bereits einen Salamander in freier Natur gesehen. Sie erzählten Martina ihre Geschichten und verrieten ihr die Salamander – Geheimspots von Thalgau. Nach dem Theorieteil folgte der Praxisteil, bei dem die Kinder selbst aktiv werden durften.

Ausgestattet mit dem Salamander – Pass und einem Stift machten sie sich auf den Weg in die große Aula der neuen VS Thalgau. Es machte ihnen großen Spaß die Rätsel, Puzzles und Memorys zu machen. Einige kreative Salamander aus Plastilin wurden geformt und die Ausmalbilder von Feuersalamander, Alpensalamander und dem Salamander – Mandala wurden bunt bemalt.

Nun sind die SchülerInnen der 3c gut für die kommende Exkursion vorbereitet.

Wir freue uns schon darauf ;) Liebe Grüße